Der Höchstbetrag, den Sie pro Lead zahlen können, um profitabel zu bleiben.
Werte eingeben,
um Ergebnis zu sehen
Was ist der Cost per Lead (CPL) und die Gewinnschwelle?
Der Cost per Lead (CPL oder Kosten pro Lead) beziffert den durchschnittlichen Betrag, den Sie aufwenden, um einen qualifizierten Interessenten zu gewinnen — berechnet aus Ihren gesamten Marketingausgaben geteilt durch die Anzahl der erzielten Leads. Ihr Break-Even-CPL (die Gewinnschwelle) ist die absolute Obergrenze: der höchste Betrag, den ein Lead kosten darf, bevor eine Werbekampagne unrentabel wird. Wenn Sie diese beiden Kennzahlen kennen, wissen Sie exakt, ob Sie Ihr Werbebudget bei Google Ads, LinkedIn oder Meta profitabel skalieren können, stabil halten sollten oder drosseln müssen.
Ihr maximal tragfähiger Break-Even-CPL hängt von drei betriebswirtschaftlichen Werten ab: dem durchschnittlichen Auftragswert eines Kunden, der verbleibenden Bruttomarge und dem Anteil der Leads, die tatsächlich zu zahlenden Kunden werden (Abschlussquote):
Ein konkretes Rechenbeispiel: Ihr durchschnittlicher Auftragswert beträgt 500 € bei einer Bruttomarge von 40 % (Rohertrag 200 € pro Kunde). Wandeln Sie 5 % der Leads in zahlende Kunden um (1 von 20 Leads konvertiert), liegt Ihr Break-Even-CPL bei 500 € × 40 % × 5 % = 10 €. Kostet ein Lead weniger als 10 €, erwirtschaftet jeder Interessent einen Deckungsbeitrag; zahlen Sie mehr als 10 €, legen Sie bei jedem gewonnenen Kontakt drauf.
Der Rechner unterteilt diesen Maximalbetrag in drei klare Zonen für Ihre Budgetentscheidungen. In der Skalier-Zone (bis ca. 30 % des Break-Even) behalten Sie rund 70 % des Deckungsbeitrags als Gewinn — Sie haben reichlich Spielraum, Gebote zu erhöhen und Kampagnen auszubauen. In der Komfort-Zone (bis 50 %) arbeiten Sie solide profitabel. Zwischen Komfortgrenze und Break-Even erwirtschaften Sie zwar noch Gewinn, doch der Puffer für Fixkosten und Schwankungen ist knapp. Liegt Ihr aktueller CPL über der Gewinnschwelle, verbrennt die Kampagne Geld.
Der CPL greift eng in zwei weitere Steuerungsgrößen ein: den Cost per Acquisition (CPA, Kosten pro Neukunde) und den Return on Ad Spend (ROAS, Verhältnis von Umsatz zu Werbekosten). Wenn Sie Ihre Gesamtrentabilität bewerten möchten, nutzen Sie ergänzend unseren ROI-Rechner, ermitteln Sie Ihre Gesamtkostendeckung mit dem Break-Even-Rechner oder prüfen Sie Ihre Aufschläge mit dem Gewinnmargen-Rechner.
So nutzen Sie diesen Lead-Kosten-Rechner
Maximalen CPL ermitteln. Geben Sie Ihren durchschnittlichen Bestellwert (oder Customer Lifetime Value), Ihre Bruttomarge in Prozent sowie Ihre Lead-zu-Kunde-Abschlussquote ein. Der Rechner ermittelt sofort Ihren Break-Even-CPL sowie die Richtwerte für komfortables Wirtschaften und Skalierung.
Aktuellen CPL gegenprüfen. Tragen Sie optional ein, was Sie derzeit pro Lead bezahlen. Eine visuelle Zonenanzeige visualisiert sofort, ob Ihre Kampagnen im grünen Bereich liegen, knapp kalkuliert sind oder Verluste verursachen.
Tatsächlichen CPL berechnen. Wechseln Sie auf den Reiter „Tatsächlicher CPL” und tragen Sie Ihre gesamten Marketingausgaben und die Lead-Zahl ein. Sie erhalten umgehend Ihre realen Kosten pro Lead, die Kosten pro Neukunde (CPA) und den erzielten ROAS.