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Wie lässt sich die Gewinnmarge berechnen?
Die Bruttomarge zeigt, welcher Anteil des Umsatzes nach Abzug der direkt zurechenbaren Kosten übrig bleibt. Teilen Sie die Differenz aus Umsatz und direkten Kosten durch den Umsatz und multiplizieren Sie das Ergebnis mit 100. Bei 10.000 € Umsatz und 6.000 € direkten Kosten beträgt die Bruttomarge 40 %. Von jedem Euro Umsatz bleiben zunächst 40 Cent, um weitere Kosten zu decken und Gewinn zu erzielen.
Verwenden Sie vergleichbare Beträge: Wenn Sie Preise ohne Umsatzsteuer eingeben, sollten auch die Kosten ohne Umsatzsteuer angesetzt sein. Miete, Verwaltung und Steuern fließen in diese einfache Bruttomarge nicht ein. Sie ist deshalb nicht mit dem endgültigen Unternehmensgewinn oder der Nettomarge gleichzusetzen.
Was ist der Unterschied zwischen Marge und Aufschlag?
Die Marge bezieht den Rohertrag auf den Verkaufspreis beziehungsweise Umsatz. Beim Aufschlag sind die Kosten die Bezugsgröße. Kostet ein Produkt 25 € und wird für 40 € verkauft, beträgt der Rohertrag 15 €. Die Marge liegt bei 37,5 % (15 ÷ 40), der Aufschlag bei 60 % (15 ÷ 25). Ein Aufschlag von 40 % ergibt daher keine Marge von 40 %.
So verwenden Sie den Gewinnmargen-Rechner
Bruttomarge berechnen: Geben Sie Umsatz und direkte Kosten ein. Der Rechner zeigt Bruttomarge, Rohertrag und Aufschlag. Diese Ansicht eignet sich, wenn Sie eine bestehende Preisgestaltung prüfen oder zwei Angebote anhand derselben Kostenbasis vergleichen möchten.
Verkaufspreis berechnen: Wechseln Sie zur Ansicht „Verkaufspreis“. Geben Sie die direkten Kosten und Ihre gewünschte Marge ein. Bei 25 € Kosten und 40 % Zielmarge ergibt sich ein Verkaufspreis von 41,67 €: 25 € ÷ (1 − 0,40). Dieser Preis bezieht sich auf die Marge vor weiteren Kosten.
Optional können Sie eine Stückzahl und eine prozentuale Plattformgebühr eintragen. Der Rechner zeigt dann den Rohertrag für die Stückzahl und, falls eine Gebühr eingegeben wurde, den Betrag und die Marge nach dieser Gebühr. Die Gebühr wird vom berechneten Preis abgezogen; sie erhöht den vorgeschlagenen Verkaufspreis nicht automatisch. Weitere Fixkosten und Steuern werden ebenfalls nicht berücksichtigt.
Wenn Sie wissen möchten, wie viel Umsatz nötig ist, um auch Ihre Fixkosten zu decken, nutzen Sie den Break-Even-Rechner.