Subunternehmer, Software-Lizenzen, Materialien — fließen direkt in die Selbstkosten ein.
Fügen Sie Phasen und Ausgaben hinzu, um Ihr Projektbudget zu berechnen
Was ist ein Projektkostenrechner?
Ein Projektkostenrechner übersetzt einen strukturierten Projektplan (Work Breakdown Structure / PSP) in ein belastbares Festpreis-Angebot für Ihre Kunden. Statt lediglich einen pauschalen Stundensatz mit einer groben Gesamtschätzung zu multiplizieren, erfasst der Rechner den Arbeitsaufwand präzise Phase für Phase. Gleichzeitig trennt er durchlaufende Ausgaben für Subunternehmer, Software-Lizenzen oder Serverkosten sauber vom internen Aufwand, berücksichtigt einen kalkulierten Risikopuffer für Unvorhergesehenes und ermittelt über die betriebswirtschaftliche Margenformel den finalen Angebotspreis. So deckt Ihr Projektbudget alle realen Selbstkosten und sichert Ihnen einen definierten Gewinn.
Der Rechner nutzt das Margin-on-Revenue-Verfahren (Margenansatz auf den Gesamtumsatz) statt eines einfachen Kostenaufschlags. Der Unterschied ist entscheidend für Ihre Rentabilität:
Ein praxisnahes Beispiel: Drei Projektphasen ergeben 3.200 € an Arbeitsaufwand, 49 € an Software-Lizenzkosten und ein Risikopuffer von 10 % schlägt mit 324,90 € zu Buche. Die gesamte Kostenbasis (Selbstkosten) beläuft sich auf 3.573,90 €. Bei einer gewünschten Gewinnmarge von 20 % ergibt sich ein Kundenangebot von 3.573,90 € / 0,80 = 4.467,38 € mit exakt 893,48 € Reingewinn — genau 20 % des Rechnungsbetrags. Ein bloßer Kostenaufschlag von 20 % auf dieselbe Basis würde lediglich 715 € Gewinn einbringen und Ihre tatsächliche Marge auf 16,7 % drücken.
So nutzen Sie diesen Projektkostenrechner
Projektphasen anlegen. Tragen Sie die einzelnen Phasen Ihrer Arbeit ein — beispielsweise Konzeption, UI/UX Design, Entwicklung und Qualitätssicherung — jeweils mit geschätzten Stunden und dem passenden Stundensatz. Jede Zeile berechnet ihre Zwischensumme automatisch. Sie können beliebig viele Phasen ergänzen oder entfernen; der Rechner addiert sie zum gesamten Arbeitsaufwand.
Durchlaufende Kosten & Sachausgaben erfassen. Listen Sie projektspezifische Fremdleistungen auf: API-Abonnements, Bildrechte, Schriftlizenzen, Rechnungen externer Spezialisten oder Werbebudgets. Diese Positionen fließen direkt und ohne internen Stundensatz in die Selbstkosten ein, wodurch Ihr Kostenvoranschlag transparent und nachvollziehbar bleibt.
Risikopuffer (Unvorhergesehenes) festlegen. Der Puffer sichert Ihr Vorhaben gegen Scope Creep, technische Hürden und unerwartete Freigabeschleifen ab. Ein Richtwert von 10 % genügt bei klar definierten Standardprojekten; bei Neukunden, vagen Lastenheften oder komplexen Abhängigkeiten empfehlen sich 15 bis 25 %. Der Puffer ist fester Bestandteil Ihrer Selbstkosten und deckt reale Mehraufwände ab.
Gewinnmarge einstellen. Wählen Sie den prozentualen Anteil am finalen Rechnungsbetrag, der als unternehmerischer Ertrag für Rücklagen, Investitionen und Steuern verbleiben soll. Durch die Margenformel bleibt Ihr Gewinnanteil bei jeder Projektgröße mathematisch exakt.
Kalkulations-Link teilen oder Angebot kopieren. Die Ergebnisübersicht zeigt eine detaillierte Kostenaufstellung, die Sie direkt in Ihr Angebotsschreiben oder Ihre Abrechnung übernehmen können. Über die Schaltfläche „Kalkulations-Link kopieren“ generieren Sie eine teilbare URL, mit der Teamkollegen oder Kunden Ihre genaue Konfiguration aufrufen können.
Um vorab realistische Stundensätze und Tagessätze für Ihre Phasen zu bestimmen, nutzen Sie unseren Dienstleistungspreis-Rechner, den Stundensatz-Rechner oder vergleichen Sie Projektpauschalen mit dem Tagessatzrechner.