Cashflow-Rechner

Kostenlos Ohne Anmeldung

Prognostizieren Sie Ihren monatlichen Cashflow und erkennen Sie Liquiditätsengpässe, bevor das Konto ins Minus rutscht.

Cashflow-Prognose

€
€
€

%
%

Geben Sie Ihren Kontostand ein,
um den Cashflow zu prognostizieren

Was ist Cashflow und warum ist er entscheidend?

Der Cashflow (Kapitalfluss oder Geldfluss) misst die tatsächliche Bewegung von liquiden Mitteln in Ihr Unternehmen hinein und wieder heraus über einen definierten Zeitraum. Im Gegensatz zum buchhalterischen Gewinn auf dem Papier spiegelt der Cashflow wider, wie viel echtes Geld zu jedem Zeitpunkt auf Ihrem Geschäftskonto verfügbar ist. Ein Cashflow-Rechner prognostiziert diesen fortlaufenden Kontostand Monat für Monat, damit Sie sofort sehen, ob Ihre Liquidität ausreicht — und in welchem Monat ein Engpass droht, lange bevor es akut wird.

Zwei einfache Grundformeln steuern die gesamte Liquiditätsprognose:

Netto-CashflowMonatliche Einzahlungen − Monatliche Auszahlungen
Fortlaufender KontostandAnfangsbestand + kumulierter Netto-Cashflow

Der monatliche Netto-Cashflow zeigt an, ob ein einzelner Monat Ihr Bankkonto auffüllt oder leert. Der fortlaufende Kontostand führt dieses Ergebnis von Monat zu Monat fort. Ein typisches Beispiel: Sie starten mit 12.000 € auf dem Geschäftskonto, nehmen jeden Monat 7.000 € ein und zahlen 9.000 € für Miete, Software und Gehälter aus. Ihr monatlicher Netto-Cashflow beträgt −2.000 €. In Monat 6 sinkt Ihr Kontostand auf 0 € und wird in Monat 7 negativ — der Zeitpunkt, an dem das Geld ausgeht (Cash Shortfall). Diese Lücke Monate im Voraus zu erkennen, ist der Kern jeder professionellen Liquiditätsplanung.

Eine einfache Monatsbetrachtung kann diese Dynamik nicht abbilden. Zwei Unternehmen mit demselben monatlichen Netto-Cashflow können sich in völlig unterschiedlichen Lagen befinden: Ein Betrieb mit hohem Anfangspolster verfügt über monatelangen Spielraum, während ein Unternehmen mit knappem Kontostand schon bei einer einzigen Zahlungsverzögerung vor der Zahlungsunfähigkeit steht. Die Betrachtung des fortlaufenden Kontostands über 3, 6 oder 12 Monate verwandelt abstrakte Zahlen in strategische Handlungen: Neue Mitarbeiter einstellen oder abwarten, Kundenaufträge annehmen, Rücklagen bilden oder Ausgaben drosseln.

So nutzen Sie diesen Cashflow-Rechner

Anfangsbestand eintragen. Geben Sie Ihr aktuell verfügbares Bankguthaben ein — das reale Geld auf Ihrem Geschäftskonto, nicht noch offene Forderungen. Dieser Betrag bildet das Fundament für die gesamte Prognose.

Monatliche Einzahlungen und Auszahlungen erfassen. Tragen Sie Ihre erwarteten monatlichen Geldeingänge (Honorare, Retainer, bezahlte Kundenrechnungen) und Geldabflüsse (Miete, Gehälter, Lizenzen, Steuervorauszahlungen) ein. Der Rechner ermittelt automatisch den Netto-Cashflow und projiziert den Kontostand für jeden Folgemonat.

Prognosezeitraum und Wachstumsraten anpassen. Wählen Sie zwischen 3, 6 oder 12 Monaten Vorschau. Über die optionalen Wachstumsraten können Sie ansteigende Umsätze oder steigende Betriebskosten monatlich einberechnen lassen. Die Auswertung zeigt Ihnen sofort den finalen Endbestand, den tiefsten Kontostand und den genauen Monat eines möglichen Liquiditätsengpasses.

Falls Ihr Kontostand ins Minus gerät, ermitteln Sie mit unserem Break-Even-Rechner den erforderlichen Mindestumsatz zur Kostendeckung, kalkulieren Sie Projekte rentabel mit dem Projektkostenrechner oder passen Sie Ihre Stundensätze mit dem Dienstleistungspreis-Rechner an.

Häufig gestellte Fragen

Was ist Cashflow?
Der Cashflow (Geldfluss) beziffert den Saldo aller tatsächlichen Ein- und Auszahlungen eines Unternehmens innerhalb eines bestimmten Zeitraums. Ein positiver Cashflow bedeutet, dass mehr liquide Mittel zufließen als abfließen; ein negativer Cashflow weist auf einen Liquiditätsabfluss hin. Im Gegensatz zum buchhalterischen Gewinn misst der Cashflow reale Zahlungsströme auf dem Bankkonto.
Wie berechnet man den monatlichen Cashflow?
Ziehen Sie die gesamten Auszahlungen (Geldabflüsse) eines Monats von den gesamten Einzahlungen (Geldeingänge) ab. Die Formel lautet: Netto-Cashflow = Einzahlungen − Auszahlungen. Fließen beispielsweise 7.000 € ein und 9.000 € ab, beträgt der monatliche Netto-Cashflow −2.000 €, wodurch das Bankguthaben um diesen Betrag schrumpft.
Was ist der Unterschied zwischen Cashflow und Gewinn?
Gewinn ist eine rechnerische Größe aus der Gewinn- und Verlustrechnung (Umsatz minus Aufwand) und berücksichtigt auch Forderungen, Abschreibungen und unbezahlte Rechnungen. Cashflow betrachtet ausschließlich echte Zahlungsströme auf dem Konto. Ein Unternehmen kann auf dem Papier hohe Gewinne ausweisen und dennoch insolvent werden, wenn Kunden ihre Rechnungen erst Monate später begleichen.
Was ist eine Cashflow-Prognose (Liquiditätsplanung)?
Eine Cashflow-Prognose schätzt künftige Ein- und Auszahlungen für die kommenden 3 bis 12 Monate voraus, um den voraussichtlichen Kontostand zu jedem Monatsende zu berechnen. Sie zeigt Geschäftsführern und Gründern rechtzeitig, ob Fixkosten wie Miete, Gehälter und Steuern gedeckt sind, und warnt vor Liquiditätslücken, solange Handlungsspielraum besteht.
Wie kann man den betrieblichen Cashflow verbessern?
Stellen Sie Rechnungen sofort nach Leistungserbringung und vereinbaren Sie kürzere Zahlungsziele (z. B. 7 oder 14 Tage statt 30 Tage). Nutzen Sie Anzahlungen bei größeren Projekten, verhandeln Sie längere Zahlungsfristen mit Lieferanten und reduzieren Sie nicht notwendige laufende Fixkosten. Ein Liquiditätspuffer von drei bis sechs Monatsausgaben fängt zudem saisonale Schwankungen zuverlässig auf.