Arbeitsaufwand
Direkte Projektausgaben optional
Sicherheit & Gewinn
Geben Sie Stunden und Stundensatz ein, um Ihr Projektangebot zu berechnen
Was ist ein Dienstleistungspreis-Rechner?
Ein Dienstleistungspreis-Rechner wandelt Ihren geschätzten Arbeitsaufwand und Ihre direkten Projektausgaben in ein marktfähiges Festpreis-Kundenangebot um. Er geht weit über das einfache Multiplizieren von Stunden mit dem Stundensatz hinaus: Er berücksichtigt projektspezifische Sachkosten, einen Risikopuffer für Scope Creep (unbezahlte Extrarunden, die Ihren effektiven Stundensatz schleichend senken) sowie eine unternehmerische Gewinnmarge für Rücklagen und Wachstum. Das Ergebnis ist ein professioneller Projektpreis, der Ihre tatsächlichen Selbstkosten deckt und verlässlichen Gewinn abwirft.
Die Gewinnformel nutzt den betriebswirtschaftlichen Margenansatz, sodass der gewählte Prozentsatz dem echten Gewinnanteil am Gesamtumsatz entspricht und nicht bloß einem Aufschlag auf die Kosten. Ein Beispiel: Bei einer Kostenbasis von 3.500 € und einer gewünschten Marge von 20 % beträgt der Gewinn 875 €. Daraus ergibt sich ein Gesamtangebot von 4.375 €, in dem exakt 20 % reiner Reingewinn sind. Der effektive Stundensatz — (finaler Projektpreis minus direkte Projektausgaben) geteilt durch die geschätzten Arbeitsstunden — zeigt, wie viel vom Angebot pro Arbeitsstunde für Ihre Leistung, den Puffer und den Gewinn bleibt.
So nutzen Sie diesen Rechner
Projektstunden und Stundensatz eingeben. Tragen Sie die geschätzte Arbeitszeit und Ihren Basis-Stundensatz ein. Falls Sie Ihren Satz noch nicht genau kennen, ermitteln Sie ihn mit dem Stundensatz-Rechner auf Basis Ihrer Lebenshaltungskosten, Steuern und unbezahlten Bürozeiten.
Direkte Projektausgaben erfassen. Ergänzen Sie alle Sachausgaben, die exklusiv für dieses Projekt anfallen: Stockfotos, Schriftlizenzen, Software-Abonnements, Honorare für Subunternehmer oder Mediabudgets. Allgemeine Fixkosten gehören bereits in Ihren Stundensatz und werden hier nicht erneut aufgeführt.
Puffer für Mehraufwand (Scope Creep) wählen. Dieser Prozentsatz sichert Ihren Arbeitsaufwand gegen ungeplante Briefing-Änderungen, endlose Freigabeschleifen und Projektverzögerungen ab. Ein Puffer von 10 % ist Standard; bei Neukunden oder vagen Anforderungen empfehlen sich 20 bis 30 %. Studien zeigen, dass Selbstständige durch nicht abgerechneten Mehraufwand jährlich mehrere tausend Euro verlieren — der Puffer fängt dieses Risiko von vornherein auf.
Gewünschte Gewinnmarge festlegen. Die Marge bestimmt, welcher Anteil des Gesamtpreises nach Deckung aller Kosten als unternehmerischer Gewinn verbleibt. Starten Sie bei 15 % als konservativer Basis; für spezialisierte Beratung oder Agenturprojekte sind 25 bis 40 % üblich. Prüfen Sie mit dem Gewinnspannenrechner, wie sich Margen auf Ihren Ertrag auswirken.
Kundenangebot direkt kopieren. Die Ergebnisübersicht erstellt eine übersichtliche Leistungsaufstellung — Dienstleistung, Direkte Projektausgaben sowie Gewinn & Risiko —, die Sie mit einem Klick kopieren und direkt in Ihr Angebotsschreiben, Ihre E-Mail oder Rechnung einfügen können. Für größere Mandate können Sie den Preis zusätzlich mit dem Tagessatzrechner abgleichen.
Beispiel: Eine Webdesignerin kalkuliert für ein Branding-Projekt 40 Stunden zu 75 €/Std., 400 € für Schriften und Stockmedien, 10 % Scope-Creep-Puffer und 20 % Gewinnmarge. Das ergibt einen Projekt-Gesamtpreis von 4.625 € und einen effektiven Stundensatz von 105,63 €/Std.