Betrag, der Ihnen pro Jahr nach Steuern bleiben soll
Durchschnittlicher persönlicher Einkommensteuersatz
Software, Arbeitsmittel, Büro, Telefon, Versicherungen
Tage, an denen Sie nicht arbeiten oder fakturieren können
Akquise, Angebote, Buchhaltung und Verwaltung
Erweiterte Optionen
Krankenversicherung, Altersvorsorge, Berufsunfähigkeit
Puffer für Auftragsflauten oder unvorhergesehene Kosten
52 Wochen × 5 Tage (ohne Wochenenden)
Geben Sie Ihre Zahlen ein, um Ihren Tagessatz zu sehen
Was ist ein Tagessatz?
Ein Tagessatz ist das pauschale Honorar, das Sie einem Auftraggeber für einen vollen Projekttag in Rechnung stellen. Für Freelancer, Berater und Interim-Manager gehört ein zu niedrig angesetzter Tagessatz zu den häufigsten Ursachen für finanzielle Engpässe. Wer einfach sein gewünschtes Jahreseinkommen durch die Arbeitstage eines Jahres teilt, erhält zwar eine optisch günstige Zahl – zahlt in der Praxis aber drauf. Diese Milchmädchenrechnung übersieht zwei entscheidende Faktoren der Selbstständigkeit: die eigene Steuer- und Vorsorgelast sowie die Tage, die sich überhaupt nicht abrechnen lassen.
Kein Selbstständiger stellt 260 Tage im Jahr in Rechnung. Urlaub, gesetzliche Feiertage und Krankheitstage gehen direkt ab. Hinzu kommt die nicht abrechenbare Zeit für Akquise, Angebote, Buchhaltung und Weiterbildung – Aufgaben, die den Betrieb am Laufen halten, aber auf keiner Kundenrechnung stehen. Dieser Tagessatzrechner rechnet deshalb rückwärts von Ihrem gewünschten Jahresnetto und schlägt Steuern, Betriebsausgaben sowie unbezahlte Tage sauber auf.
Beispiel: Möchten Sie nach 25 % Steuern 60.000 € netto behalten, nehmen 30 freie Tage und wenden 25 % der verbleibenden Arbeitszeit für Akquise und Verwaltung auf, bleiben rund 173 abrechenbare Projekttage. Sie benötigen mindestens 80.000 € Jahresumsatz – also einen Tagessatz von rund 464 € statt der 231 €, die eine einfache Teilung durch 260 Werktage ergeben würde.
So nutzen Sie diesen Tagessatzrechner
1. Modus wählen: Nutzen Sie den Modus Freelancer: Tagessatz berechnen, um Ihr eigenes Tageshonorar zu kalkulieren. Wechseln Sie zu Auftraggeber: Projektkosten planen, wenn Sie wissen möchten, was ein externer Dienstleister bei einem bekannten Tagessatz über eine bestimmte Anzahl von Projekttagen kostet.
2. Wunsch-Netto und Steuersatz eingeben: Tragen Sie den Betrag ein, der Ihnen nach Steuern pro Jahr bleiben soll, sowie Ihren durchschnittlichen persönlichen Steuersatz. Unter Erweiterte Optionen können Sie zusätzlich eigene Beiträge für Krankenversicherung und Altersvorsorge sowie einen Risikopuffer für Auftragsflauten hinterlegen.
3. Freie Tage und nicht abrechenbare Zeit festlegen: Ziehen Sie Urlaubs-, Feiertags- und Krankheitstage ab und schätzen Sie den Anteil Ihrer Arbeitszeit für Verwaltung und Vertrieb. Die meisten Freelancer können real nur 60 bis 75 % ihrer Arbeitstage direkt an Kunden fakturieren.
4. Umsatzaufteilung prüfen: Das Balkendiagramm zeigt auf einen Blick, wie sich Ihr Jahresumsatz auf Netto, Steuern, Betriebsausgaben, Vorsorge und Puffer verteilt. Möchten Sie ergänzend prüfen, ab welchem Jahresumsatz Ihre laufenden Fixkosten vollständig gedeckt sind, nutzen Sie unseren Break-Even-Rechner. Wie viel Gewinn nach allen Kosten prozentual vom Umsatz übrig bleibt, zeigt Ihnen der Gewinnspannenrechner.