Break-Even-Rechner

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Berechnen Sie, wie viele Verkäufe oder wie viel Umsatz Ihre monatlichen Kosten decken.

Kosten und Verkaufspreis

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Geben Sie Ihre Kosten ein,
um die Gewinnschwelle zu sehen

Wann ist die Gewinnschwelle erreicht?

Die Gewinnschwelle ist der Punkt, an dem Ihre Erlöse die berücksichtigten Kosten decken. Im Modus „Produkte“ zeigt der Break-Even-Rechner, wie viele Stück Sie bei einem festen Verkaufspreis mindestens verkaufen müssen. Im Modus „Dienstleistungen“ berechnet er den nötigen Monatsumsatz, wenn Ihre variablen Kosten als Anteil des Umsatzes vorliegen.

Entscheidend ist der Deckungsbeitrag: Vom Verkaufspreis beziehungsweise Umsatz werden zuerst die variablen Kosten abgezogen. Der verbleibende Betrag deckt die Fixkosten. Erst wenn diese vollständig gedeckt sind, entsteht nach diesem vereinfachten Modell ein Gewinn.

Deckungsbeitrag je StückVerkaufspreis − variable Kosten je Stück
Gewinnschwelle in StückFixkosten ÷ Deckungsbeitrag je Stück; auf ganze Stück aufrunden
DienstleistungenFixkosten ÷ (1 − Kostenquote)

Beispiel: Bei 3.000 € monatlichen Fixkosten, 30 € Verkaufspreis und 12 € variablen Kosten bleiben 18 € Deckungsbeitrag je Stück. Rechnerisch liegt die Schwelle bei 166,67 Stück. Da Sie nur ganze Stück verkaufen können, benötigen Sie mindestens 167 Verkäufe. Das entspricht 5.010 € Umsatz.

So verwenden Sie den Break-Even-Rechner

Produkte: Tragen Sie monatliche Fixkosten, variable Kosten je Stück und den Verkaufspreis je Stück ein. Optional können Sie Ihre aktuelle monatliche Absatzmenge und einen Zielgewinn ergänzen. Der Rechner zeigt die nötige Stückzahl, den dazugehörigen Umsatz, den Deckungsbeitrag und eine Orientierung für tägliche und wöchentliche Verkäufe.

Dienstleistungen: Geben Sie monatliche Fixkosten und den variablen Kostenanteil am Umsatz ein. Bei 5.000 € Fixkosten und 30 % variablen Kosten decken etwa 7.142,86 € Monatsumsatz die Kosten. Mit Ihrem aktuellen Umsatz zeigt der Rechner zusätzlich den rechnerischen Überschuss oder Fehlbetrag. Ein optionaler Zielgewinn erhöht den benötigten Umsatz entsprechend.

Verwenden Sie für Umsatz und Kosten eine einheitliche Grundlage. Wenn Sie mit Nettopreisen kalkulieren und Vorsteuer abziehen, erfassen Sie auch die passenden Kosten ohne abziehbare Umsatzsteuer. Der Rechner berechnet keine Umsatzsteuer. Nicht eingetragene Kosten, Steuern, Preisänderungen und eine wechselnde Produktmischung berücksichtigt er ebenfalls nicht. Die Tages- und Wochenwerte sind rechnerische Durchschnittswerte auf Basis eines Monats mit 30 Tagen.

Wenn Sie zuerst den Abstand zwischen Verkaufspreis und direkten Kosten prüfen möchten, nutzen Sie den Gewinnmargen-Rechner.

Häufig gestellte Fragen

Was bedeutet Gewinnschwelle?
An der Gewinnschwelle decken die berücksichtigten Erlöse genau die berücksichtigten fixen und variablen Kosten. Das rechnerische Ergebnis ist dort null. Erst oberhalb der Schwelle entsteht nach diesem Modell ein Gewinn.
Wie berechne ich die Gewinnschwelle in Stück?
Teilen Sie die monatlichen Fixkosten durch den Deckungsbeitrag je Stück. Dieser ist der Verkaufspreis abzüglich der variablen Kosten je Stück. Runden Sie das Ergebnis auf die nächste ganze Stückzahl auf.
Wie berechne ich die Gewinnschwelle bei Dienstleistungen?
Wenn variable Kosten als Prozentsatz des Umsatzes anfallen, teilen Sie die monatlichen Fixkosten durch eins minus diesen Anteil als Dezimalzahl. Bei 5.000 € Fixkosten und 30 % variablen Kosten ergibt sich 5.000 € ÷ 0,70 = 7.142,86 € Umsatz.
Soll ich Brutto- oder Nettobeträge eingeben?
Verwenden Sie für Preis, Umsatz und Kosten eine konsistente Grundlage. Bei einer Kalkulation mit Nettopreisen und Vorsteuerabzug erfassen Sie die zugehörigen Kosten ebenfalls ohne abziehbare Umsatzsteuer. Der Rechner bestimmt keine Umsatzsteuer und bildet keine individuelle Steuersituation ab.
Was ist der Unterschied zwischen Gewinnschwelle und Zielgewinn?
Die Gewinnschwelle deckt lediglich die eingegebenen Kosten. Geben Sie zusätzlich einen monatlichen Zielgewinn ein, rechnet das Tool aus, wie viele Stück oder wie viel Umsatz darüber hinaus nötig sind. Nicht eingegebene Kosten und Steuern bleiben unberücksichtigt.